Berührende Momente

Wir möchten Sie gerne auf Ihrem Lebensweg begleiten: in den Höhen und Tiefen, Einschnitten und Umbrüchen. Bei Wegstationen wie Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung stehen wir Ihnen zur Seite.

Taufe

In unserer Gemeinde taufen wir in der Regel im Sonntagsgottesdienst (auf Wunsch auch in spanischer Sprache). Wer sein Kind – oder sich selbst – taufen lassen möchte, meldet sich einfach bei unserer Pfarrerin der Gemeinde. Mit ihr kann dann alles Weitere besprochen werden.

Voraussetzung für die Taufe der eigenen Kinder in unserer Gemeinde ist, dass ein Elternteil Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde San José ist (oder Mitglied einer EKD-Gemeinde in Deutschland). Für die Paten gilt, dass ein Pate der evangelischen Konfession angehören muss, andere Paten jedoch auch anderen anerkannten christlich-kirchlichen Gemeinschaften angehören können (z. B. Katholisch).

Für Nichtmitglieder wird eine Aufwandsvergütung in Höhe von 200$ erhoben.

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Am Anfang eines Menschenlebens steht oft die Taufe, sie ist das gemeinsame Sakrament der christlichen Kirchen, das einmalig und unwiederholbar im Namen des dreieinigen Gottes unter Verwendung von Wasser vollzogen wird. Mit der Taufe wird ein Mensch in die Gemeinschaft der christlichen Kirche aufgenommen.



Konfirmation

Voraussetzung für die Konfirmation ist ein einjähriger Konfirmandenunterricht, der ca 70 Unterrichtsstunden und mindestens 20 Gottesdienstbesuchen beinhaltet. Die Kurse sind ausgelegt für Jugendliche im Alter von 12 - 15 Jahren.

Für die Interessierten, die noch nicht getauft sind, ist der Konfirmationsunterricht eine gute Gelegenheit, Grundfragen des christlichen Glaubens kennenzulernen, um dann selbst vor der Konfirmation getauft zu werden.

Kinder, die der Evangelisch-Lutherischen Kirche San José angehören, nehmen kostenfrei am Unterricht teil. Für Nichtmitglieder wird eine Beteiligung in Höhe eines durchschnittlichen Jahresbeitrages (450,- $) erhoben.

Neue Kursbeginne richten sich nach Nachfrage. Anmeldungen und Informationen bei der Pfarrerin.

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JA zu Gott sagen! Bei der Konfirmation bekennen sich Jugendliche vor Gott und vor der Gemeinde bewusst zu ihrer Taufe, die sie als Kleinkinder empfangen haben, und ihrem christlichen Glauben, bzw. dem Willen, ein Teil der christlichen Gemeinschaft zu sein.



Die kirchliche Trauung ist nach evangelischem Verständnis die besondere Bitte um den Segen Gottes für den Lebensbund eines Paares. Durch den Traugottesdienst soll sichtbar und spürbar sein, dass es die Liebe Gottes ist, aus der alle Menschenliebe kommt, auch die Liebe eines Paares. Gottes Liebe zu uns Menschen ist das Fundament, dass zwei Menschen einander lieben können.

Trauung

Für eine evangelische Trauung muss ein Ehepartner der Evangelisch-Lutherischen Kirche San José angehören, der andere Partner kann auch einer anderen anerkannten christlich-kirchlichen Gemeinschaft angehören.

Voraussetzung für die kirchliche Trauung ist die standesamtliche (juristisch gültige) Trauung.

Der Gottesdienst wird in der Regel in der Martin-Luther-Kirche in San José gefeiert. Ablauf und Gestaltung geschehen in Absprache mit der Pfarrerin.

 

Für Gemeindemitglieder ist die Trauung Teil des gemeindlichen Angebots und daher nicht mit weiteren Kosten verbunden. Ausnahmen (z. B. Trauungen am Strand) bedürfen der Zustimmung des Kirchenvorstandes und sind in der Regel mit zusätzlichen Kosten verbunden.

„Gasttrauungen“, z. B. für Paare aus Deutschland, sind generell möglich.

Für diesen Dienst des Pfarrers und die Nutzung der Kirche wird bei Nichtmitgliedern eine Aufwandsvergütung von 500,-$ erhoben. Die Mitwirkung der evangelischen Pfarrerin bei anders-konfessionellen Traugottesdiensten im Land ist ebenfalls möglich, wenn gewünscht.

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Beerdigung

Wer Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Kirche San José ist, kann daher darauf vertrauen, auch auf dem letzten Weg des Lebens von der Gemeinde und von der Pfarrerin begleitet zu werden. Dieser Dienst der Pfarrerin reicht von Besuchen, über die Aussegnung bis hin zum Trauergottesdienst und dem Gang zum Grab.

Es ist wünschenswert, wenn die Gemeinde und der Pfarrer frühzeitig informiert werden, um so in die Begleitung mit einbezogen werden zu können.

 

Da die Pfarrerin der Gemeinde gegenwärtig die einzige deutschsprachige Geistliche im Land ist, wird sie auch von Nichtmitgliedern für diesen Dienst angefragt. Aus Respekt vor der Nichtmitgliedschaft eines Verstorbenen oder auch dem Austritt aus der Gemeinde – und dem damit signalisierten Desinteresse oder Abwenden von den Inhalten der Kirche -, ist in solchen Fällen immer einzeln zu prüfen und seelsorgerlich zu entscheiden.

Generell hat der Vorstand beschlossen, dass, wenn die Pfarrerin solche Dienste übernimmt, dafür zumindest ein durchschnittlicher Jahresbeitrag erhoben (450,-$) erhoben wird.

 

Der christliche Glaube vertraut fest darauf, dass das Leben eines Menschen auch durch den Tod von Gott hindurch begleitet und getragen ist. So wie Jesus Christus als Erstling durch den Tod hindurch gegangen ist zur Auferstehung, so ist jedem, der getauft ist und der glaubt, diese Auferstehung zum Ewigen Leben verheißen.

Menschen auf diesem Weg zu begleiten und dieser Hoffnung zu vergewissern, gehört zum zentralen Auftrag der Kirche.